Bambus Schneidebretter und Messerblöcke
Ideal für japanische Kochmesser - Schnell nachwachsender Rohstoff
Hobbyköche, die viel Wert auf ein einfaches Arbeiten mit wirklich scharfen Messern legen, entscheiden sich für japanische Kochmesser. Sie sind besonders scharf, was auf die Herstellungsweise und auch den erhöhten Härtegrad zurückzuführen ist. So wie die Schärfe der japanischen Kochmesser ihre Stärke ist, so ist der Härtegrad auch ihre Schwäche. Denn je härter ein Stahl ist, desto leichter kann er brechen. Sehr filigran gearbeitete japanische Messer könnten durch einen unsanften Sturz auf den Boden also zerbrechen. Zwar werden die Messer so gefertigt, dass lediglich der innerste Kern aus sehr hartem Stahl ist, die äußeren Schichten aber aus weicherem, biegsameren Stahl gefertigt werden, dennoch ist die Bruchgefahr nicht ganz auszuschließen. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, dass japanische Messer richtig gepflegt werden.
Die Schneidunterlage
So dürfen als Schneidunterlage ausschließlich Schneidebretter aus weichen Materialien zum Einsatz kommen. Sollen Glas- oder Metallbretter eingesetzt werden, verlieren die japanischen Kochmesser schnell ihre Schärfe und die Gefahr des Ausbrechens besteht ebenfalls. Hölzerne Schneidebretter dagegen sind ideal geeignet, um mit japanischen Kochmessern darauf zu schneiden.
Wer nicht nur an ein einfaches Arbeiten und eine lange Lebensdauer seiner Messer denkt, sondern zudem etwas für den Umweltschutz tun will, entscheidet sich aber nicht für einfache hölzerne Schneidebretter, sondern für solche aus Bambus. Mit diesen Schneidebrettern kann die Umwelt geschont werden, denn Bambus ist einer der besonders schnell nachwachsenden Rohstoffe. Wird er für die Schneidebretter verwendet, so können alte Baumbestände vor dem Abholzen geschützt werden. Darüber hinaus ist Bambus natürlich besonders pflegeleicht und optisch ansprechend. Die Schneidebretter aus Bambus sind heute in ebenso großer Auswahl zu finden, wie alle anderen Schneidebretter, so dass keine Wünsche offen bleiben.
Der ökologische Aspekt rechtfertigt natürlich auch die Kosten, die für eine solche Schneidunterlage entstehen. Bei einem genauen Vergleich stellt sich jedoch heraus, dass sie auch nicht teurer, als andere Holz Schneidebretter sind. Eine hochwertige Verarbeitung sollte jedoch genauso hier wichtigstes Entscheidungskriterium für den Kauf sein, denn nur wenn wirklich Bambus verwendet wurde, kann das japanische Kochmesser seine perfekte Schneidunterlage finden.
Die Messerblöcke
Ebenso wichtig für japanische Kochmesser ist die richtige Aufbewahrung. Werden sie einfach mit anderen Besteckteilen in den Besteckkasten gelegt, kann es aufgrund der Reibung zwischen den einzelnen Metallen schnell zu unschönen Kratzern kommen. Auch ein Ausbrechen der japanischen Messer wäre denkbar, ebenso wie der Verlust der enormen Schärfe. Als ideale Aufbewahrungsmöglichkeit für japanische Kochmesser haben sich deshalb Messerblöcke bewährt. Sie sollten ebenfalls nicht aus einem harten Material wie Metall bestehen, sondern idealerweise aus Holz.
Auch hier gibt es mittlerweile eine riesige Auswahl von Bambus Messerblöcken, die die Vorteile von Holz, als schützendem Material für japanische Kochmesser, und Bambus, als schnell nachwachsenden Rohstoff, miteinander verbinden. Die Bambus Messerblöcke sind oft speziell auf die japanischen Kochmesser abgestimmt, so dass extra breite Schlitze oder sehr tiefe Schlitze vorhanden sind, mit denen die spezifischen japanischen Messer optimal untergebracht werden können.
Sowohl die Schneidebretter, als auch die Messerblöcke sollten für eine lange Lebensdauer richtig gepflegt werden. Bei Bambus kommt hier ein säurearmes Speiseöl zum Einsatz, mit dem die Bretter und Messerblöcke eingepinselt werden können. Das verhindert eine frühzeitige Materialermüdung.
